Prägestätte · Münzbuchstabe E
Dresden, Muldenhütten
Münzen mit dem Buchstaben E wurden in Dresden, Muldenhütten geprägt, die Prägestätte arbeitete von 1872 bis 1953.
Hinter dem E stehen zwei Orte. Bis 1887 prägte die sächsische Münzstätte in Dresden, danach in Muldenhütten bei Freiberg — mitten im erzgebirgischen Silberbergbaugebiet, aus dem Sachsen jahrhundertelang sein Metall bezog.
Alle 55 Ausgaben mit dem Buchstaben E stammen vom Königreich Sachsen. Kein anderer Prägeherr nutzte diese Stätte. Der Katalog reicht von 1875 bis 1917.
Muldenhütten überlebte das Kaiserreich um Jahrzehnte und schloss erst 1953. Von den Prägestätten, die es heute nicht mehr gibt, ist es damit die langlebigste — und die einzige, deren Buchstabe für einen Ortswechsel steht.
- Münzbuchstabe
- E
- Betriebszeitraum
- 1872–1953
- Münztypen
- 17
- Prägeherren
- 1
Hier geprägte Münztypen
5 Mark · Sachsen — Albert
2 Mark · Sachsen — Albert
2 Mark · Sachsen — Albert
5 Mark · Sachsen — Albert- 2 Mark · Sachsen — Tod Alberts
5 Mark · Sachsen — Tod Alberts
2 Mark · Sachsen — Georg
5 Mark · Sachsen — Georg
2 Mark · Sachsen — Tod Georgs
5 Mark · Sachsen — Tod Georgs
2 Mark · Sachsen — Friedrich August III.
5 Mark · Sachsen — Friedrich August III.- 3 Mark · Sachsen — Friedrich August III.
- 2 Mark · Sachsen — 500-Jahrfeier Universität Leipzig
5 Mark · Sachsen — 500-Jahrfeier Universität Leipzig3 Mark · Sachsen — Jahrhundertfeier der Völkerschlacht bei Leipzig
3 Mark · Sachsen — 400-jähriges Reformationsjubiläum
Bildnachweise
- 5 Mark Sachsen — Albert — Foto: Windrain · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
- 5 Mark Sachsen — Friedrich August III. — Foto: Windrain · Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0
- 3 Mark Sachsen — Jahrhundertfeier der Völkerschlacht bei Leipzig — Foto: see permissions · Wikimedia Commons · CC BY-SA 3.0